Die gefährlichsten Straßen der Welt

El Camino de la Muerte

Die Yungas-Straße (Bolivien) wurde in den 1930er Jahren von paraguayischen Häftlingen erbaut. Sie ist eine der wenigen Straßen, die den Amazonas-Regenwald im Norden Boliviens mit der Hauptstadt La Paz verbinden. Ende 2006 wurde eine moderne und sichere, jedoch längere Verbindung zwischen La Paz und Coroico eröffnet.

Die North Yungas Road (berüchtigt als El Camino de la Muerte, übersetzt "Todesweg") ist so gefährlich wie sie aussieht. Von La Paz aus steigt die Straße zunächst bis auf den La Cumbre-Pass in 4650 Meter Höhe an, um danach wieder auf etwa 330 Meter abzufallen. Die eigentlich nur einspurige und ungeteerte Straße ist 43 Meilen lang und verbindet die Städte La Paz und Coroico (35 Meilen nordöstlich von La Paz). Lange Zeit musste zum Beispiel das Trinkwasser für Coroico in Kanistern herangeschafft werden - von La Paz aus über diese Straße ...

1995 wurde die North Yungas Road, die über keinerlei Sicherheitsbarrieren verfügte, auf der man jederzeit mit Nebel, Regen (und damit Schlamm) sowie Steinschlag rechnen muss, von der Interamerikanische Entwicklungsbank zur "gefährlichsten Straße der Welt" erklärt.
(Quellen: Wikipedia/Bild/SZ)

Auch (nicht) schlecht: